Grußwort von Herrn Oberbürgermeister Thomas Kiechle für das Programmheft des 21. Kemptener Tanzherbst

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Festivalgäste,

ich freue mich sehr, mit den Tänzerinnen und Tänzern und mit Ihnen, wertes Publikum, auch in diesem Jahr der Sprache des Tanzes lauschen zu können. Einer Sprache, die in den letzten eineinhalb Jahren beinahe stumm bleiben musste. Doch nun ist endlich wieder Festivalzeit: Der Kemptener Tanzherbst findet heuer von 16. bis 24. Oktober statt. Schon zum 21. Mal werden die Magie und die einzigartige Sprache des Tanzes für eine ganze Woche ins Kemptener Stadttheater einziehen. 

An neun Festival-Tagen kommen wieder hochkarätige Tanzkompanien aus der internationalen Tanzszene nach Kempten. Companys aus Nigeria, Spanien, Japan, Italien, Israel reisen an und werden unsere Stadt beleben. Hoffen wir alle, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus erfolgreich sind und dieses hochkaratige Programm so durchgeführt werden kann. Neben den nationalen und internationalen Performances können die Besucherinnen und Besucher aber natürlich auch wieder die aktive lokale Tanzszene erleben. Außerdem können sich alle Tanzbegeisterten auch in diesem Jahr wieder auf eine Auswahl an etwa 20 Tanzworkshops für alle Generationen und alle Niveaus mit internationalen Gastdozentinnen und -dozenten freuen, genauso wie auf verschiedene Tanzwettbewerbe und Tanz im Kino. 

 

„Tanz, tanz, sonst sind wir verloren“, dieses Zitat von Pina Bausch aus ihrer Dankesrede für den Kyoto Prize 2007 ist für die Tanzszene in den letzten Monaten wahrscheinlich zum alles bestimmenden Leitsatz geworden. Ich bin voller Bewunderung, mit welcher Kreativität und welchem Durchhaltevermögen diese Krise von den Kulturschaffenden gemeinsam bewältig worden ist und bewältig wird. Und ich bin auch voller Stolz, wie der Kemptener Tanzherbst, dieser Leuchtturm der Allgäuer Kulturszene, allen Corona-Einschränkungen zum Trotz voller Enthusiasmus und unbändiger Energie wieder ein einzigartiges Kulturfestival mit überregionaler Strahlkraft stemmt. Und nicht zuletzt schafft er damit auch eine wunderbare Plattform und einen einzigartigen Ort der Begegnung internationaler Tänzerinnen und Tänzer und Tanzbegeisterten. 

 

Mein herzlicher Dank gilt zuvorderst dem Allgäuer Regionalverband für zeitgenössischen Tanz e.V. – insbesondere dessen Ersten Vorsitzenden, dem künstlerischen Leiter und Ziehvater des Festivals, Richard Klug. Und mein großer Dank geht auch an das Theater in Kempten und alle Sponsoren und Unterstützer, die den Kemptener Tanzherbst ermöglichen.

 

Allen Organisatorinnen und Organisatoren und allen Tänzerinnen und Tänzern wünsche ich ein erfolgreiches Festival. Ich bin mir sicher, dass sowohl Stammgäste als auch erstmalige Besucherinnen und Besucher wieder viele Augenblicke voller Faszination und Begeisterung erleben werden.

 

Ihr

Thomas Kiechle

Oberbürgermeister Stadt Kempten (Allgäu)