Samstag
24. Oktober 2026
20:00 Uhr
Stadttheater Kempten, Großes Haus
Tickets: 38,00 | 32,00 | 26,00 | 19,00 €
7,50 € (ermäßigt)
Altersempfehlung: Ab 16 Jahren.
Die Aufführung enthält Darstellungen von sexuellen Inhalten.
Gauthier Dance JUNIORS / Theaterhaus Stuttgart
Radical Classical
Choreographien von Aszure Barton, Mauro de Candia, Marie Chouinard, Eric Gauthier, Andreas Heise, Ohad Naharin sowie eine Uraufführung von Marco Goecke
Mit sieben filmischen Portraits über die Faszination Klassik
Welche Kunstform verbindet klassische Musik und Bewegung? Bei einer Blitzumfrage auf der Straße würden sicherlich fast alle mit „Ballett“ antworten. Doch wie faszinierend die Kombination von zeitgenössischem Tanz und Klassik sein kann, zeigt Radical Classical. Auf dem Programm stehen moderne „Klassiker“ berühmter Choreograph:innen. Die Gauthier Dance JUNIORS beweisen in diesem technisch wie darstellerisch ausgesprochen anspruchsvollen Programm, dass Klassik radikal, überraschend und unglaublich lebendig sein kann.
Zwischen den Tanzstücken öffnen kurze, eigens produzierte Filme kleine Türen in die Welt der klassischen Musik. Sieben sehr persönliche Portraits mit unterschiedlichen Expert:innen ihres Fachs beleuchten jedes Musikstück des Abends aus einem anderen Winkel und eröffnen ungewöhnliche und spannende Einblicke: mal in die Welt der Instrumente, mal in die Köpfe der Komponist:innen, mal in die Arbeit der Musiker:innen. Gemeinsam mit dem Autor und Regisseur Thomas Geiger entstand so eine Reihe an filmischen Miniaturen, die die Musik nicht erklären - sondern fühlbar machen.
Mit ihrem Pas de deux aus Lascilo Perdere / Duet (A journey of letting go), ursprünglich 2005 kreiert für ihre eigene Company AB&A, dürfte Aszure Barton einen Rekord geknackt haben – für die längste und gewagteste Zungenkuss-Szene in einem Tanzstück. Zur hypnotischen Musik von Antonio Vivaldis Nisi Dominus – Cum Dederit bannt die neue Artist in Residence ein Paar über die gesamte Dauer des Stücks in eine physisch schier unmögliche Verschlingung. So wurde Vivaldi garantiert noch nie vertanzt!
Urknall der Tanzmoderne: Für die Ballets Russes choreographierte Nijinski 1912 sein ikonisches Tanzstück L’Après-midi d’un faune. Musikalische Vorlage war das impressionistische Meisterwerk von Claude Debussy. Inspiriert von Nijinskis bahnbrechender Choreographie und von historischen Fotografien, die ihn in seiner Paraderolle zeigen, schuf Marie Chouinard ihre eigene Version für eine Faunin, die als Schlüsselwerk auch in ihrem Œuvre gelten darf. Mit den ersten Tönen von Prélude à l’après-midi d’un faune versetzt uns das Solo in eine mythische, archaische, buchstäblich un-menschliche Welt. Wie und was träumt ein Fabelwesen? Die kanadische Tanz-Avantgardistin zeigt es uns.
Britten, Händel, Mozart, Schütz, Purcell, Schubert, Wagner ...: Wenige Choreograph:innen haben sich so eingehend mit klassischer Musik und speziell mit der Oper auseinandergesetzt wie Andreas Heise. Auch Frühlingsstimmen schaut unter die Oberfläche. Auf der einen Seite die überschäumende Seligkeit von Johann Strauss Sohns Walzerklassiker, der Taumel und die Schönheit der erwachenden Natur. Auf der anderen Seite der Zweifel und die Skepsis, eine marionettenhafte Szenerie mit Tänzer:innen, die sich wie ferngesteuert bewegen. Und die drängende Frage: Wo verlaufen die Bruchlinien in einer vermeintlich heilen Welt?
Wohl kaum ein Musikstück wurde so oft, so unterschiedlich und so kreativ in Tanz übersetzt wie Maurice Ravels Boléro. Auch Ohad Naharin ließ sich von dieser ikonischen Vorlage inspirieren – zu seinen eigenen Bedingungen ... Nicht nur enthält der Titel B/olero einen Schrägstrich, der Godfather des Gaga hat sich auch für ein Synthesizer-Arrrangement des japanischen Komponisten Isao Tomita entschieden.
Eine gute Portion Humor bringt auch Orchestra of Wolves von Eric Gauthier mit. Zum ersten Satz von Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie setzt diese Miniaturkomödie augenzwinkernd den vielbeschworenen Autoritätskonflikt zwischen Dirigent gegen Orchester in Szene. In der professionellen Musikszene normalerweise ein Ringen zwischen zwei halbwegs gleichstarken Gegnern. Dumm nur, dass in diesem Stück der Dirigent ein Vogel ist und im Orchester ausschließlich Wölfe spielen ...
Von Anfang an und nach wie vor essentieller Teil jeder MOVES FOR FUTURE Mobil-Show ist Michel Fokines Der sterbende Schwan von 1905 in einer Adaption von Eric Gauthier. Ursprünglich kreiert für die Primaballerina Anna Pawlowa, wurde das Solo zur verträumten Musik von Camille Saint-Saëns' Der Karneval der Tiere zum Inbegriff des klassischen Balletts. Mit La Morte del Cigno wirft der italienische Choreograph Mauro de Candia einen tatsächlich radikal neuen Blick auf das ikonische Werk. In seiner Interpretation wird der sterbende Schwan nicht von einer zarten Ballerina im Tutu personifiziert, sondern von einem männlichen Tänzer.
Eine Überraschung geht noch: Statt des ursprünglich geplanten Feuervogel-Pas de deux steuert Marco Goecke nun eine Uraufführung für Radical Classical bei. Er widmet sie der im September 2025 verstorbenen Kostümbildnerin und Theaterhaus-Mitgründerin Gudrun Schretzmeier. Entstanden in einer atemlosen, nur sechstägigen Probenphase, stellt FURIA den Versuch dar, die Zeit festzuhalten. Als musikalische Vorlage wählte der langjährige Artist in Residence von Gauthier Dance barocke La Folia-Variationen von Marin Marais und Arcangelo Corelli – zwei Kompositionen aus einer Epoche, die sich künstlerisch geradezu obsessiv mit der Flüchtigkeit der Zeit beschäftigte. „Ihr müsst kämpfen um die Zeit, die vergeht“, sagte der Choreograph in der Probe zu den Tänzern, „kämpft darum, die Zeit zu behalten, auch wenn ihr merkt, dass sie vergeht“.
Team
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Künstlerischer Leiter
Innerhalb weniger Jahre ist Eric Gauthier der große Sprung gelungen: vom charismatischen Publikumsliebling des Stuttgarter Balletts zum international renommierten Choreographen und Künstlerischen Leiter einer der erfolgreichsten deutschen Tanzkompanien. Schließlich gelingt es dem Netzwerker par excellence regelmäßig, Starchoreograph:innen und aufregende Talente aus der ganzen Welt für die Zusammenarbeit zu gewinnen – allen voran die Artists in Residence Marco Goecke (Januar 2019 bis Sommer 2023), Hofesh Shechter (seit Sommer 2021), Barak Marshall (seit der Saison 2024/25) und Aszure Barton (seit der Saison 2025/26).
Umgekehrt haben mittlerweile auch Top-Kompanien weltweit Stücke von Eric Gauthier in ihrem Repertoire – darunter das Staatsballett Berlin, das Stuttgarter Ballett, das Nationalballett Korea, Het Nationale Ballet Amsterdam oder Ballet Nacional de Cuba. Seine liebevollen Insider-Parodien Ballet 101, Ballet 102 und ABC avancierten zu internationalen Gala-Hits und werden von Stars wie Roberto Bolle, Johan Kobborg, Xander Parish oder Victor Caixeta getanzt. Unter seinen Kreationen aus der letzten Zeit: der berührende Pas de deux Les Adieux für Iana Salenko und Marian Walter, uraufgeführt im April 2023 bei der Ukraine-Benefiz-Gala Ballet for Life by Iana Salenko in Berlin, sowie im April 2024 Nacht auf dem kahlen Berge für das Bayerische Junior Ballett München. Daneben unternimmt Gauthier immer wieder Ausflüge in andere Genres, zum Beispiel mit Choreographien für die Bühnenshows oder Musikvideos von Panda-Rapper Cro, Philipp Poisel, Marianne Rosenberg und Michael Patrick Kelly, den Kino-Hit Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm von 2018 oder der Grand Show ARISE am Friedrichstadtpalast Berlin (2021).
Im Dezember 2023 gelang ihm mit La Fest im Auftrag der Stuttgarter Staatsoper ein fulminantes Regie-Debüt in einer Musiktheater-Produktion, das zum Repertoire-Hit avancierte. Als Moderator und Tanzexperte selbst vor der Kamera steht Gauthier in der SWR-Dokumentarfilmserie Dance Around the World, die das TV-Publikum in die großen Tanzmetropolen der Welt führt. Abrufbar in der ARD-Mediathek, stellt die erste Staffel die Tanzszenen in Tel Aviv, St. Petersburg und den Niederlanden vor, die zweite London, Kuba und Montréal. Aktuell in Produktion sind Folgen zu Skandinavien und Brasilien.
Persönliche Ehrungen erhielt Eric Gauthier unter anderem mit dem Deutschen Tanzpreis »Zukunft« 2011 in der Kategorie Choreographie sowie zwei Mal im Jahrbuch der Fachzeitschrift tanz, als Hoffnungsträger 2016 und in der Kategorie Wegweisend 2022.
Als ob die kometenhafte nationale wie internationale Karriere seiner Company nicht genug wäre, hat sich Gauthier mittlerweile auch als Festivalmacher profiliert: Seit Sommer 2015 begeistert das von ihm konzipierte, vom Theaterhaus Stuttgart produzierte biennale COLOURS International Dance Festival die Tanzwelt. Große Anerkennung erfuhr Eric Gauthier 2021 mit einer weiteren wegweisenden, preisgekrönten Initiative: The Dying Swans Project. Die 16 Solos verschafften 64 Künstler:innen Arbeit während der Pandemie und resultierten in 16 visuell überwältigenden Videoclips, die kostenlos in der 3sat-Mediathek abrufbar waren. Selbst der Bundespräsident wurde auf The Dying Swans Project aufmerksam. Seit einem Austausch via Instagram-Chat blieb er mit Gauthier in Kontakt, zuletzt beim Auftritt von Gauthier Dance beim Staatsbesuch in Kanada im April 2023.
Als Sohn eines führenden Alzheimer-Forschers war Gauthier schon früh für soziale Belange sensibilisiert. Mit Gauthier Dance Mobil ging das Ensemble von Anfang an in Schulen, Krankenhäuser oder Pflegeheime und brachte den Tanz zu jenen Menschen, die nicht selbst ins Theater kommen können. Zum Jahresbeginn 2022 haben das Theaterhaus und Eric Gauthier mit den Gauthier Dance JUNIORS//Theaterhaus Stuttgart und der Initiative MOVES FOR FUTURE ein neues Kapitel in diesem Outreach-Programm aufgeschlagen, das nun vor allem Schulen und die nächste Generation in den Blick nimmt.
Gauthier ist Mitglied im Kuratorium der Alzheimer Stiftung Baden-Württemberg und hat schon mehrmals zu einer Benefiz-Gala für die Alzheimer-Forschung ins Theaterhaus Stuttgart eingeladen. Für sein künstlerisches und soziales Engagement wurde Eric Gauthier im April 2015 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
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Tanz für die nächste Generation: Das ist – in der doppelten Bedeutung des Wortes – der Sinn und Zweck der jungen Tanz-Kompanie des Theaterhaus Stuttgart. Schon lange hatte Eric Gauthier davon geträumt. Zumal die gesellschaftlichen Entwicklungen der vergangenen Jahre seinem Anliegen Dringlichkeit verliehen: Kinder und Jugendliche leiden zunehmend an einem Mangel an Bewegung und sozialer Interaktion. Gleichzeitig wird angesichts allgegenwärtiger Kürzungen in den Kulturhaushalten die Ausbildung- und Karriereplanung für den Tanznachwuchs immer komplizierter. Die Lösung hatte einen Namen: Gauthier Dance JUNIORS//Theaterhaus Stuttgart.
Gefördert von dem Programm DIS-TANZ-START des Dachverbands Tanz im Rahmen von NEUSTART KULTUR, begann Anfang 2022 der Aufbau der Company mit dem Engagement von zunächst vier Tänzer*innen. Ein zentraler Einsatzbereich war von Anfang an der Outreach-Aspekt. Statt darauf zu warten, dass die Kids von selbst den Weg ins Theater finden, holen die Gauthier Dance JUNIORS sie vor Ort in ihrem Alltag ab, um sie für den Tanz zu begeistern – und sie im Idealfall dann tatsächlich als Kulturpublikum zu gewinnen. Seit dem Frühjahr 2022 stiegen die JUNIORS mit der Initiative MOVES FOR FUTURE in großem Stil in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein, ermöglicht durch eine ganz besondere Bildungspartnerschaft zwischen der Stadt Stuttgart, der Daimler Truck AG sowie einer Reihe von Stiftungen. Die Schirmherrschaft übernahm Fußballstar Jürgen Klinsmann.
Entwickelt wurden zunächst zwei Formate, die bis zum Sommer 2025 circa 23.500 Schüler*innen an 80 Schulen erreichten: Moderiert und erklärt von Eric Gauthier, vermittelt das MOVES FOR FUTURE Mobil Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die kreative Arbeit einer Tanzkompanie. Und natürlich animiert Eric Gauthier sein Publikum auch zum selbst Tanzen. Bei den MOVES FOR FUTURE Pop-ups nutzt der Künstlerische Leiter von Gauthier Dance die große Pause, um den ganzen Schulhof mit einem Blitzauftritt auf seinem Tanz-Truck in Bewegung zu bringen.Doch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist nur das eine Standbein der Gauthier Dance JUNIORS. Seit der Spielzeit 2023/24 zu sechst, sollen sich die jungen Tänzer*innen auch selbst künstlerisch weiterentwickeln und die eigene Profi-Karriere voranbringen. Im Januar 2024 feierte die erste Bühneproduktion der JUNIORS Premiere, RENAISSANCE. Mit Uraufführungen von Rena Butler und Barak Marshall, Choreographien von Sharon Eyal, Andonis Foniadakis und Marco Goecke sowie einem Kurzfilm von Eric Gauthier lag die Latte genauso hoch wie bei der Haupt-Company. Die JUNIORS meisterten die Herausforderung mit Bravor und eroberten Publikum wie Presse im Sturm. Mit zwei eigenen Programmen in der Saison 2024/25 setzte das junge Team noch einmal eins drauf. Im Januar 2025 feierte Dream Team Premiere, mit Uraufführungen von Virginie Brunelle und Barak Marshall, Choreographien von Alejandro Cerrudo und Nacho Duato und einem Podcast-Format von Eric Gauthier. Im Juli 2025 folgte im Rahmen des COLOURS International Dance Festival die umjubelte Uraufführung des abendfüllenden Stücks Barker von Barak Marshall. Konzipiert für die Theaterhaus-Sporthalle, wird Barker ab der Saison 2025/26 auch mobil an Schulen aufgeführt.
Gauthier Dance JUNIORS
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Tänzer JUNIORS.
Seine Ausbildung erhielt Tom an einer illustren Institution: Gegründet 1961 von der Primaballerina Rosella Hightower in Cannes, gilt die PNSD Rosella Hightower in Cannes-Mougins als eine der führenden Ballettschulen Europas, mit einem multidisziplinären Lehrplan inklusive einem Abschlussjahr im Cannes Jeune Ballet Rosella Hightower. Sein Diplomjahr 2023 brachte Tom auch in anderer Hinsicht Glück – er wirkte erfolgreich an zwei renommierten Wettbewerben mit: in Elena Dombrowskis SoloTout va bien? (Prix deLausanne, Young Creation Award) und in Francesco Curcis Duett Forget Me Not (LeGrand Prix Contemporain bei Le Prix des Hivernales Liège). Es folgten Stationen bei derAmorphous Dance Company in Nizza und zuletzt beim Mährisch-Schlesischen Nationaltheater (Tschechien). Dort fiel Tom Eric Gauthier ins Auge, anlässlich der Premiere von dessen Ballet 102 in Ostrava. Das Ergebnis: Seit der Spielzeit 2026/27 tanzt Tom bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Tänzerin JUNIORS
Ashton wuchs in Dallas auf. Dort erhielt sie ihre erste Tanzausbildung an der Booker T. Washington High School for the Performing and Visual Arts. Die perfekte Vorbereitung für eine Institution, die auch im Lebenslauf mehrerer ihrer JUNIORS-Kolleg:innen eine zentrale Rolle spielt: die University of Southern California in Los Angeles. Als Leistungsstipendiatin besuchte sie die Glorya Kaufman School of Dance, die sie im Sommer 2024 mit einem Bachelor in Tanz abschloss. Parallel dazu absolvierte sie einen Masterstudiengang Kulturjournalismus. Während ihrer hochkarätigen Ausbildung tanzte sie in Werken von Jiří Kylián, Ohad Naharin, Justin Peck, Kyle Abraham, Aszure Barton und vielen anderen. Zur Saison 2024/25 zog Ashton im Rahmen des Young Talent Programme des berühmten Scapino Ballet Rotterdam in die Niederlande, wo sie unter anderem in Stücken von Nanine Linning, Marcos Morau und Ed Wubbe auftrat. Seit der Spielzeit 2025/26 komplettiert Ashton die Gauthier Dance JUNIORS.
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Tänzer JUNIORS
Vom Westen über die Mitte bis zum Osten Europas: Im Laufe seiner kurzen Karriere hat Bernat fast den ganzen Kontinent durchmessen. Ausgebildet wurde er am Conservatorio Profesional de Danza de Valencia, wo er seine Ausbildung in der La Joven Compañía de Danza der renommierten Ausbildungsstätte abschloss. Nach seinem Diplom sammelte er in der Spielzeit 2023/24 erste professionelle Erfahrung als Praktikant am Ballett Theater Magdeburg unter der Leitung von Jörg Mannes. In der Spielzeit 2024/25 wechselte er an das Staatliche Musiktheater Klaipėda im Westen Litauens. Unter Ballettdirektor Gaj Žmavc avancierte er vom Halbsolisten zum Solisten und tanzte in Stücken wichtiger Choreografen wie Alexander Ekman, Edward Clug, Douglas Lee und Gaj Žmavc selbst.
Mit der Spielzeit 2026/27 schlägt Bernat das nächste Kapitel seiner Karriere auf – bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Tänzer JUNIORS
In Sydney geboren und in New York aufgewachsen, hatte Atticus die besten Startchancen – und er nutzte sie. Wie seine drei Geschwister trainierte er von klein auf in der Tanzschule seiner Mutter, der renommierten „Downtown Dance Factory“. Er besuchte die legendäre „LaGuardia High School“, die den normalen Lehrplan mit einer anspruchsvollen künstlerischen Ausbildung verbindet. Außerdem wurde er vom MOVE|NYC| Young Professionals Program gefördert. Auch sein Studium führte Atticus an eine Top-Adresse für den Tanz. Als Stipendiat der Glorya Kaufman School of Dance der University of Southern California profitierte er von der exzellenten Lehre und dem vielseitigen Unterrichtsrepertoire von Starchoreograf:innen wie Kyle Abraham, Justin Peck, Jiří Kylián, Dwight Rhoden, Micaela Taylor, Roderick George oder Bret Easterling. Der logische nächste Schritt: Direkt nach seinem Bachelor-Abschluss im Sommer 2024 startete Atticus bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Tänzerin JUNIORS
Carolina wuchs an der Atlantikküste in Portugal auf. An der Ginasiano Dance School in ihrem Heimatort Vila Nova de Gaia entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Tanz. Parallel dazu bildete sie sich in Workshops und Kursen weiter, unter anderem am Institut del Teatre in Barcelona sowie in Arbeiten von Wayne McGregor und Shahar Binyamini im Território.
Format der Lissabonner Plattform Estúdios Vitor Cordon. Seit 2022 studiert sie im Bachelor-Studiengang Tanz an der renommierten Codarts – Hogeschool voor de Kunsten Rotterdam. Dort trat sie unter anderem in Arbeiten von Cayetano Soto, La Horde, Ed Wubbe und Jiří Kylián auf. Über das EU-Förderprogramm Erasmus+ kam sie in der Saison 2025/26 als Praktikantin zu den Gauthier Dance JUNIORS. Spätestens nach ihrem Auftritt in Marie Chouinards Solo Prélude à l’après-midi d’un faune wollte man sie dort nicht mehr missen. Ihre eindringliche Interpretation des rätselhaften Fabelwesens zählte zu den Höhepunkten des „Radical Classical”-Abends und bewies Carolinas Eignung für den nächsten Schritt: die Aufnahme bei den regulären Gauthier Dance JUNIORS zur Saison 2026/27.Mit der Spielzeit 2026/27 schlägt Bernat das nächste Kapitel seiner Karriere auf – bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Tänzerin JUNIORS
Wie Eric Gauthier besuchte auch Mathilde die National Ballet School of Canada in Toronto.
Nach ihrem Abschluss entschied sie sich, ihre Ausbildung fortzusetzen und vertiefte sie mit speziellen Programmen für Absolvent:innen, zuletzt dem „Company Life Program”. Die Idee dahinter ist es, junge Tänzer:innen in einer geschützten Umgebung auf die harten Anforderungen einer professionellen Tanzkarriere vorzubereiten. Mathilde nutzte diese Chance voll aus und trainierte in dieser Zeit unter anderem bei der Leiterin des National Ballet of Canada, Hope Muir, sowie bei James Kudelka und Rex Harrington. Zuletzt trat sie in der Produktion „Symphony in C” des National Ballet of Canada auf, die von der legendären Balanchine-Repetitorin Joysanne Sidimus einstudiert wurde. Seit der Spielzeit 2023/24 tanzt Mathilde bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Praktikantin JUNIORS
Judit wurde in ihrer Heimatstadt Barcelona ausgebildet, zunächst in der Tanzschule Company & Company und anschließend in der auf Musik und Tanz spezialisierten Escola Fusió in Sant Cugat. Seit 2023 ist sie an der Codarts – Hogeschool voor de Kunsten Rotterdam eingeschrieben. Dort erwarb sie umfassende Tanz-Erfahrung in einer Fülle von Stilen, von Ikonen wie Martha Graham und Jiří Kylián bis zu zeitgenössischen Größen wie Wayne McGregor oder Stephen Shropshire. Ohne dass Judit es ahnen konnte, ergaben sich bei den Intensivkursen im Sommer, die sie regelmäßig belegte, bereits etliche Berührungspunkte mit Gauthier Dance – darunter Workshops mit Akram Khan, Ohad Naharin und natürlich eine Woche in der Partnerinstitution Orsolina28 Art Foundation, die von den ehemaligen Gauthier-Dance-Tänzern Juliano Nunes und Florian Lochner geleitet wird. Da haben sich offenbar ein paar Weichen von selbst gestellt ... Denn über das EU-Förderprogramm Erasmus+ stößt sie in der Saison 2026/27 als Praktikantin zu den Gauthier Dance JUNIORS.
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Praktikant JUNIORS
Die Basis für Francescos Tanzkarriere legte das Professional Dance Program der DAF – Dance Arts Faculty in Rom mit seinem erstklassigen Netzwerk und seiner starken internationalen Ausrichtung. Die perfekte Vorbereitung für den nächsten Schritt: ein Bachelor-Studium im Bereich Dance an der Codarts – Hogeschool voor de Kunsten Rotterdam. Mit der Codarts Dance Company und im NDT Open Studio tanzte er unter anderem in Stücken von Johan Inger, Wayne McGregor, Sharon Eyal und Marcos Morau. Parallel verfolgt er mit großem Erfolg eine weitere Leidenschaft: die Choreografie. Seine Arbeiten brachten ihm Einladungen zu internationalen Festivals und Nachwuchspreise ein, unter anderem mit I luoghi dello spirito (2. Preis Premio Roma Danza 2024) und MUGA (Duett- und Publikumspreis Premio Prospettiva Danza Teatro 2026 Padua sowie Publikumspreis SoloDuoFestival nrw + friends, 2. Preis bei der Burgos & New York International Choreography Competition). Über das EU-Förderprogramm Erasmus+ sammelt er in der Saison 2026/27 als Praktikant professionelle Company-Erfahrung bei den Gauthier Dance JUNIORS.
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Ballettmeisterin JUNIORS
Die gebürtige Kanadierin tanzte am Alberta Ballet in Calgary sowie an den Landestheatern Coburg und Detmold, bevor sie als Ballettmeisterin die Seiten wechselte.
Die letzten zwölf Spielzeiten war sie am Landestheater Coburg engagiert, zuletzt als rechte Hand von Ballettdirektor Mark McClain. Für die Gauthier Dance JUNIORS bringt sie eine ebenso reiche wie passgenaue Erfahrung mit. Sie studierte zahllose Stücke ein, unter anderem von Uwe Scholz, Martin Chaix, Young-Soon Hue, Lode Devos und natürlich Mark McClain. Darüber hinaus war sie eine gefragte Gastlehrerin bei Kompanien in Deutschland und an ihrer alten Wirkungsstätte, dem Alberta Ballet. Taras eigener künstlerischer Hintergrund ist ein zusätzliches Plus für die Arbeit mit den jungen Tänzer:innen. Denn als Choreografin kreierte sie eine ganze Reihe von Stücken, darunter abendfüllende Produktionen wie Gefährliche Liebschaften und Clockwork Orange.
Tickets & Ermäßigungen
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7,50 € Ticket
Für Schüler und Studierende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Azubis, Arbeitslose, Menschen mit Behinderungen (sowie eine berechtigte Begleitperson, sofern im Ausweis angegeben)
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Festivalkarte
Mit einer Festivalkarte (ist gleich 4 Performance-Buchungen) erhältst du an der Kasse eine Ermäßigung von 25% bei der Auswahl von vier Tanzherbst-Vorstellungen.
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artkempten Mitglieder
artkempten e.V. Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf alle Vorstellungen.