Samstag

17. Oktober 2026

20:00 Uhr

Stadttheater Kempten, Großes Haus

Tickets: 38,00 | 32,00 | 26,00 | 19,00 € | 7,50 € (ermäßigt)

Delattre Dance Company

Tanz-Gala

Nach dreizehn Jahren erfolgreicher Company-Geschichte präsentiert die Delattre Dance Company eine außergewöhnliche Tanz-Gala, die die künstlerische Vielfalt, Ausdrucksstärke und Innovationskraft der Compagnie eindrucksvoll widerspiegelt. Das farbenreiche und abwechslungsreiche Programm vereint ausgewählte Arbeiten des künstlerischen Leiters Stéphen Delattre sowie Werke renommierter Gastchoreograf:innen und schafft damit einen Abend von besonderer künstlerischer Qualität und Vielfalt.

Die Gala zeigt die gesamte Bandbreite des modernen und zeitgenössischen Tanzes – von intimen Duetten über kraftvolle Soli bis hin zu großformatigen Ensemblechoreografien. Unterschiedliche choreografische Handschriften, Bewegungsstile und thematische Ansätze treten in einen spannenden Dialog und ermöglichen dem Publikum einen vielschichtigen Einblick in aktuelle Entwicklungen des zeitgenössischen Tanzes.

Das hochqualifizierte Ensemble der Delattre Dance Company überzeugt durch technische Brillanz, körperliche Präzision und eine intensive emotionale Ausdruckskraft. Die präsentierten Choreografien sind emotional aufwühlend, zugleich humorvoll und spannungsgeladen und zeichnen sich durch eine starke Bühnenpräsenz sowie eine hohe künstlerische Authentizität aus. Internationale choreografische Positionen werden dabei zu einem lebendigen, dynamischen Tanzspektakel von besonderer Qualität verdichtet.

Die Tanz-Gala versteht sich nicht nur als Rückblick auf dreizehn Jahre kontinuierlicher künstlerischer Arbeit, sondern auch als Ausdruck der Offenheit der Company für neue Impulse, Kooperationen und ästhetische Perspektiven. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur Förderung des zeitgenössischen Tanzes und richtet sich an ein breites Publikum aus Tanzinteressierten, Kulturliebhaber:innen und neuen Zielgruppen gleichermaßen.

Team

  • Stéphen Delattre ist internationaler Choreograf und künstlerischer Leiter der „Delattre Dance Company“ und der „Evolution Dance Platform“.

    Als erfinderischer und leidenschaftlicher Choreograf kreiert der Franzose aus der Synergie der Vokabulare des klassischen und des zeitgenössischen Tanzes, um eine unverwechselbare und innovative choreografische Sprache zu formen, die körperlich dynamisch und emotional authentisch ist.
    Seine Tanzausbildung absolvierte Stéphen unter der Leitung von Roland Petit an der École Nationale Supérieure de Danse in Marseille. Sein Debut gab er am Ballett International unter der Leitung von Rosella Hightower in Cannes. Darauf folgten Engagements an den Staatstheatern Saarbrücken und Braunschweig, an der Staatsoper Hannover sowie am Stadttheater Augsburg. Von 2009 bis 2012 war Stéphen Solo-Tänzer am Staatstheater Mainz. Während seiner aktiven Zeit als Tänzer arbeitete er mit mehr als vierzig Choreografen zusammen, darunter George Balanchine, William Forsythe, Roland Petit, Itzik Galili, Mauro Bigonzetti, Nacho Duato, Angelin Preljocaj, Marco Goecke, Jacopo Godani, Thierry Malandain, Christian Spuck und Cayetano Soto.

    Eine besondere Beziehung hegt Stéphen Delattre zur Stadt Mainz, wo auch die Delattre Dance Company ihren Sitz hat und im Jahr 2012 gemeinsam mit Martin Opelt gegründet wurde. 2022 feierte die DDC ihr zehnjähriges Bestehen mit einer erfolgreichen Gala im großen Haus des Staatstheaters Mainz. Die DDC präsentierte bereits über 20 verschiedene Produktionen vor ihrem treuen Mainzer Publikum und auf Gastspielen vor internationalem Tanzpublikum.
    Stéphen Delattre zählt gegenwärtig zu den innovativsten Choreografen auf internationalem Parkett. Von mehr als 80 Kreationen liegt sein Arbeitsschwerpunkt auf dem Handlungsballett: Nach „Momo“, „Notre-Dame de Paris“, „Das Bildnis des Dorian Gray“, „Alice im Wunderland“ und „Frankenstein“, hat er nun auch „Snow White and the Dark Queen“ choreografiert.

    Zu seinen Engagements als Choreograf zählt Stéphen die Kielce Dance Company in Polen, das Modern Dance Theatre in Ankara, das Busan International Dance Festival in Südkorea, das National Centre of Performing Arts in Peking, das Modern Dance Festival in Portugal und Japan, die International Stage Dance Gala in Italien, die École Nationale Supérieure de Danse in Marseille, das Nationalballett in Split in Kroatien und die École Supériere de Danse in Cannes. In Deutschland entwickelte er Choreografien für die Staatstheater Saarbrücken und Braunschweig, die Staatsoper Hannover sowie die Stadttheater Augsburg und Hagen. Daneben nahm er Einladungen des Staatstheaters Stuttgart, der Lucky Trimmer Tanz Performance Berlin, der Stadttheater Hagen, Gießen und Koblenz sowie des Stadttheaters am Gärtnerplatz in München an.

    Delattre hatte die Ehre, zahlreiche Auszeichnungen für seine Choreografien zu erhalten, darunter den ersten Preis 2012 beim ersten Choreografie Wettbewerb „ilDance“ in Schweden, den Kritikerpreis 2010 beim Internationalen Choreografen Wettbewerb in Hannover und den Preis für den besten Choreografen 2008 der Zeitschrift „Dance for you“. In den letzten Jahren konnte Delattre auch von einem weiteren italienischen Tanzpreis profitieren, dem „Premio delle Eccellenze della Danza“. Dieser „Preis für herausragende Leistungen“ wurde Delattre für seine außergewöhnlichen Leistungen im Bereich der internationalen Choreografie verliehen. Delattre ist außerdem ein eingeladenes Jurymitglied bei verschiedenen internationalen Choreografie- und Tanzwettbewerben auf der ganzen Welt. 

    Auch Choreografien für Prinzipal-Tänzer zählen zu seinem Repertoire: Alexandra Lo Sardo und Alban Lendorf (Royal Danish Ballet), Flavio Salamanka (Staatstheater Karlsruhe), Anaïs Chalendard (English National Ballet), Bridget Breiner (Semperoper Dresden), sowie Katja Wünsche, Alicia Amatriain, David Moore und Alexander Zaitsev (Stuttgarter Ballett) und Liudmila Konovalova (Wiener Staatsballett). 2012 kreierte er das Stück Rain in Her Dark Eyes für Marie-Agnès Gillot, Primaballerina an der Pariser Staatsoper, das am Bolschoi-Theater in Moskau zum 20. Jubiläum von „Benois de la Danse 2012“ uraufgeführt wurde. Im Jahr 2022 schuf Stéphen Delattre „Face my Fears“ für die internationalen Stars Polina Semionova und Dmitry Semionov (Staatsballett Berlin). Dieses Duett wurde bei verschiedenen prestigeträchtigen Tanzveranstaltungen aufgeführt.

    Im Jahr 2021 wurde Stéphen Delattre von der französischen Regierung zum „Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres“ ernannt. Dieser Titel ist eine hohe Auszeichnung, die vom Kulturminister für seine Arbeit in den letzten Jahren verliehen wird.

    Schließlich hat Stéphen Delattre seit 2022 auch eine neue Plattform für junge Tänzer geschaffen, ein professionelles Ausbildungsprogramm, das in Zusammenarbeit mit der „Delattre Dance Company“ arbeitet.

    Das Projekt „Evolution Dance Platform“ ist in Deutschland und Europa einzigartig und gibt einer neuen Generation von Tänzern die Chance, sich eine Zukunft in der professionellen Tanzwelt aufzubauen. In den letzten Jahren hat Delattre nicht nur zur Entwicklung des Tanzes und seiner jungen Künstler auf kultureller und pädagogischer Ebene beigetragen, sondern auch ein internationales Publikum aufgebaut, indem er den Nerv der heutigen Gesellschaft getroffen hat.

  • Die Delattre Dance Company (DDC) ist ein zeitgenössisches Ballettensemble, das mit innovativen Bewegungssprachen die Grenzen des klassischen Balletts erweitert und neu definiert. Ihre Arbeiten laden das Publikum dazu ein, intensive emotionale Erlebnisse zu teilen und Tanz als universelle Ausdrucksform menschlicher Erfahrungen zu begreifen. Durch die Verbindung unterschiedlicher Kulturen, Stile und künstlerischer Persönlichkeiten entstehen neue Perspektiven des Tanzes.

    In enger Zusammenarbeit mit den Tänzerinnen und Tänzern entwickelt die Company originäre Choreografien, die sich insbesondere mit der Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen auseinandersetzen. Ein professionelles, kontinuierliches Training bildet die Grundlage für die künstlerische Weiterentwicklung der Ensemblemitglieder und ermöglicht ihnen eine aktive Teilhabe an der nationalen wie internationalen Tanzszene.

    Gegründet wurde die Delattre Dance Company von dem Solisten und Choreografen Stéphen Delattre, der als künstlerischer Leiter fungiert, sowie Martin Opelt als Geschäftsführer. Gemeinsam vereinen sie künstlerische Vision, Kreativität und langjährige Berufserfahrung mit dem Ziel, neue Wege im Ballett zu beschreiten und die Faszination des Tanzes einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Tänzer:innen

  • Tänzerin und choreografische Assistentin.


    Die Französin Mélanie André schloss 2012 ihre Ausbildung zur klassischen und zeitgenössischen Tänzerin an der Ecole Nationale Supérieure de Danse in Marseille ab. Während ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Workshops von Nacho Duato, Roland Petit, George Balanchine, William Forsythe, Jiri Killian und Annabelle Ochoa teil. Im Jahre 2014 trat sie mit ersten choreografischen Arbeiten in Erscheinung („Entre deux“ und „Homme sweet homme“). Mit Stéphen Delattre hat sie bereits für die an der Ecole Nationale Supérieure de Danse aufgeführte Kreation „Point de (non) retour“ als Tänzerin zusammengearbeitet. Im Ensemble der Delattre Dance Company wirkte Mélanie bereits schon in zahlreichen Produktionen mit, wie z.B. den Solo Rollen der Desdemona in „Othello, der Alice in „Alice im Wunderland“, der Titania in „Midsummernights Dream“ , der Justin in „Frankenstein“, und darüber hinaus in den Produktionen „MOMO“, „Social Instinct“, „Notre-Dame de Paris“, „NOWhere“, „Frameless“, „Social Instinct“, „Celebration“, „Das Bildnis des Dorian Gray“, „DepenDance“, „disTANZ“, „Shelter“, „Shakespeare in Motion“, „Gifted“ und „IMPACT“.
    Seit der Spielzeit 22/23 ist Mélanie André choreografische Assistentin des Ensembles.

  • Christian Lamanna, geboren in Italien, begann seine künstlerische Laufbahn im Alter von 5 Jahren an einer privaten Schule in Italien. Im Alter von 11 Jahren studierte er professionellen Tanz an der Wiener Staatsoper und mit 16 Jahren an der Mosa Ballettschule in Lüttich in Belgien.  Direkt im Anschluss an sein Studium arbeitete Christian im „Hnk“-Ensemble in Split in Kroatien für ein Jahr.

  • Melchior Decitre, geboren in Frankreich, begann seine Ausbildung zum Tänzer im Alter von sechs Jahren an einer privaten Schule in Berlin.
    Er wechselte im Alter von 10 Jahren auf die Staatliche Ballettschule Berlin, unter der Leitung von Gregor Seyffert. Seine Tänzerausbildung erhielt er zudem an der Schule der Pariser Oper, der John Cranko Schule und der John-Neumeier-Ballettschule.
    Seit 2022 gastierte Melchior Decitre am Staatstheater Cottbus und Staatstheater Augsburg, wo er unter anderem Choreographien von Nils Christe, Girogio Madia, Jörg Mannes und Ihsan Rustem tanzte.


    Seit 2023 ist Melchior als freischaffender Tänzer im Ensemble der Delattre Dance Company und tänzte bereits die Solo-Rolle des Monsters in „Frankenstein, den Othello in „Shakespeare in Motion“ und wirkte ebenso in den Produktionen „Gifted“, “Alice im Wunderland“ und „IMPACT“ mit. 

  • Antonio Gallego Cortázar, geboren in Sevilla in Spanien, begann mit dem Tanzen im Alter von 5 Jahren und besuchte das Konservatorium in Sevilla. Er setzte seine Studien des Tanzes in Italien an der Berufsschule Ateneo della Danza fort, wo er seinen Abschluss machte. In diesen Jahren nahm er an vielen Workshops teil und trat im ganzen Land auf. 

    Seit 2023 ist Antonio freischaffender Tänzer im Ensemble der Delattre Dance Company und tanzte bereits in den Produktionen „Shakespeare in Motion“, „Gifted“, „Frankenstein“ und „IMPACT“.

  • Alice Balliano, geboren in Italien, begann ihre Ballettausbildung in einer privaten Tanzschule.  Im Alter von 12 Jahren trat sie in die "Accademia Teatro Alla Scala" in Mailand ein. Sie wechselte an die Tanz Akademie Zürich und anschließend an die Münchner Tanz Akademie. Ihre Ausbildung schloss sie an der European School of Ballet in Amsterdam ab. 

    2020 schloss sie sich dem "Eko Dance Project" in Turin unter der Leitung von Pompea Santoro an, wo sie Balletttechnik, Mats Ek Repertoire und Kreationen von Choreografen wie Ken Ossola, Roberta Ferrara, Francesca Frassinelli, Fernando Suels Mendoza, Pedro lonzano Gomez und anderen trainierte. 

    Seit 2023 ist Alice Balliano freischaffende Tänzerin im Ensemble der Delattre Dance Company und wirkte bereits in den Produktionen „Gifted“, „Shakespeare in Motion“, „Frankenstein“ und „IMPACT“ mit.

  • Vojtěch Pilbauer wurde in der Tschechischen Republik geboren und machte 2023 seinen Abschluss am Tanzkonservatorium in Prag. In der Spielzeit 2023/24 war er Tänzer der Junior Company Bohemia Ballet, wo er mit verschiedenen Choreografen wie Stephen Delattre, Paul Julius, Sebastiano Mazzia, Petr Zuska und Marek Svobodník arbeitete. Er hatte auch die Gelegenheit, einige choreografische Arbeiten zu kreieren, z.B.: „To the world of Little Prince“ oder die Miniaturen „Things we'll see only when we slow down“ und „Passing by“.

  • Jasmijn Gorter, geboren in den Niederlanden, begann im Alter von 3 Jahren an einer privaten Tanzschule in Apeldoorn zu tanzen.

    Sie schloss ihre Ausbildung am Königlichen Konservatorium in Den Haag ab. Seit der Saison 2024/2025 ist sie als junges Talent bei der Delattre Dance Company.

  • Iori Miura, geboren in Japan, begann ihre Ballettausbildung im Alter von vier Jahren. Sie wurde am Symphony Ballet Studio, an der Camellia Ballet Academy sowie an der Tokyo Ballet School ausgebildet.
    Später setzte sie ihre Ausbildung an der English National Ballet School in London fort, wo sie unter anderem bei Lynne Charles, Viviana Durante, Juan Eymar, Sebnem Onal, Nicola Simpson und Luca Braccia studierte.

    Während ihrer Zeit an der ENBS trat sie mit dem English National Ballet auf, unter anderem als Schneeflocken-Solistin und im Blumenwalzer in Der Nussknacker, sowie in der Rolle der Odile in My First Ballet: Schwanensee. Darüber hinaus tanzte sie Choreografien von Andrew McNicol, Marguerite Donlon und Peter Schaufuss.

    Nach ihrem Abschluss im Jahr 2025 schloss sie sich der Delattre Dance Company in Deutschland als Young Talent Dancer an.

  • Riccardo Scabbio, ein italienischer Tänzer, geboren in Venedig, begann seine Laufbahn als klassischer Tänzer an einer kleinen Schule.
    Im Alter von zehn Jahren begann er seine professionelle Ausbildung in Padua bei Artedanza ASD, wo er verschiedene Tanzstile kennenlernte, darunter Modern Dance, zeitgenössischer Tanz, Floor Work und Contact Improvisation.

    Während seiner Ausbildung erhielt er mehrere Stipendien für renommierte Akademien wie das Teatro di San Carlo in Neapel sowie die Alvin Ailey School in den USA.

    Nach seinem Abschluss nach acht Jahren erhielt er nach einem erfolgreichen Vorsprechen ein Trainee-Engagement bei der Delattre Dance Company.

  • Morena Brunetti, geboren in Italien, begann ihre Ballettausbildung im Alter von fünf Jahren an einer privaten Tanzschule. Mit zehn Jahren zog sie nach Mailand, um am „Centro Formazione Aida“ unter der Leitung von Marisa Caprara zu studieren. Im Jahr 2017 wurde sie an der „Accademia Teatro alla Scala“ in Mailand aufgenommen, wo sie unter anderem bei Tatiana Nikonova und Emanuela Tagliavia ausgebildet wurde.

    Im Jahr 2023 schloss sie ihre Ausbildung als professionelle Tänzerin am „Centro Formazione Aida“ ab und arbeitete dort mit bedeutenden Lehrern, darunter Marisa Caprara, Biagio Tambone, Monica Perego, Andrea Volpintesta, Mick Zeni und Lara Bogni.

Credits

Foto © Delattre Dance Company

Tickets & Ermäßigungen

  • 7,50 € Ticket

    Für Schüler und Studierende, Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende, Azubis, Arbeitslose, Menschen mit Behinderungen (sowie eine berechtigte Begleitperson, sofern im Ausweis angegeben)

  • Festivalkarte

    Mit einer Festivalkarte (ist gleich 4 Performance-Buchungen) erhältst du an der Kasse eine Ermäßigung von 25% bei der Auswahl von vier Tanzherbst-Vorstellungen.

  • artkempten Mitglieder

    artkempten e.V. Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf alle Vorstellungen.